NEU: 2 Zertifikate Reisemedizin, Arbeitsmedizin Tropen

Nachrichten der Tropenmedizin

Neuer Wirkstoff

am: von: Norman Faltus (Kommentare: 0)

Weltweit mehr als 100 Millionen Reisende aus nicht-tropischen Regionen besuchen jedes Jahr Malariagebiete. Etwa 30.000 infizieren sich mit dem gefährlichen Erreger Plasmodium falciparum, der von Anopheles-Mücken übertragen wird. Noch wesentlich mehr Malariafälle gibt es durch Reisen innerhalb der Tropen und bei Risikogruppen wie Kindern und Schwangeren.

Tropenkrankheiten kommen immer näher...

am: von: Norman Faltus (Kommentare: 0)

Aber nicht nur aus Risikogebieten in Asien, Latein- und Mittelamerika sowie Afrika wird der Ausbruch von Malaria, Gelbfieber & Co. gemeldet, auch in Europa gibt es immer öfter Fälle. So trat etwa 2013 Malaria in Griechenland auf, zudem hat sich die asiatische Tigermücke, die Gelbfieber übertragen kann, in unseren Breiten niedergelassen. „Das Risikopotenzial steigt, weshalb es Sinn macht, Mediziner speziell zu schulen“, sagte gestern Martin Haditsch, Facharzt für Infektiologie und Tropenmedizin im Travel Med Center Leonding, anlässlich des Auftakts der 22. Reisemedizinischen Tagung in Linz. Bis Sonntag referieren hier 19 hochkarätige Experten aus aller Welt.

Zika-Infektion greift auch das Herz an

am: von: Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ottomann (Kommentare: 0)

Zika-Viren sorgen offenbar nicht nur für neurologische Folgeschäden bei den Babys infizierter Frauen. Auch das Herz der Infizierten selbst kann geschädigt werden. US-Forscher raten nach jüngsten Studiendaten, auch auf Herzsymptome bei Patienten mit Zika-Infektion zu achten. 

Gefährliche Tropenkrankheiten (Foto wdr.de)

am: von: Priv.-Doz. Dr. med. Christian Ottomann (Kommentare: 0)

Vor über 110 Jahren gründete der Mediziner Bernhard Nocht in Hamburg die zwischen Reeperbahn und Hafen gelegene "Forschungs- und Heilanstalt". Zuvor hatte eine Seuche in Hamburg viele Menschenleben gefordert. Das Kaiserliche Gesundheitsamt in Berlin schickte deswegen den Mikrobiologen Robert Koch und dessen Schüler Bernhard Nocht. Die beiden fanden heraus, dass es sich um die Cholera handelte und leisteten damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Seuche. Nachdem die Epidemie eingedämmt war, ging Koch zurück nach Berlin. Bernhard Nocht blieb und gründete eine kleine Forschungsstation im alten Hafenkrankenhaus zur Untersuchung und Behandlung erkrankter Seeleute.

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